Praxis für Naturheilkunde

Jessica Legat

Die Schröpftherapie

Die Schröpftherapie ist eine Form der Reflexzonenbehandlung. Sie gehört zu den Ausleitungsverfahren. Das Nervensystem und die Meridiane (Akupunkturlinien) stellen Verbindungen zwischen der Haut und den inneren Organen her. Die Schröpftherapie bietet die Möglichkeit, die inneren Organe anzusprechen und die Selbstheilungskräfte anzuregen, indem lokale Stauungen von Blut und Lymphe beseitigt werden. In den Reflexzonen sammeln sich im Krankheitsfall im Bindegewebe Eiweiße, Gifte und Stoffwechselprodukte zu einer Gelose (Verhärtung).

Die Behandlung der Schröpfreflexzonen hat folgende Wirkung:

  1. Verbesserte Durchblutungsverhältnisse
  2. Entspannung der Muskulatur
  3. Ausleitung von Wasseransammlungen (Ödeme)
  4. Stoffwechselsteigerung und bessere Sauerstoffversorgung der Haut
  5. und dem zugeordneten inneren Organ (z.B. Leber, Galle, Herz)

  1. Massive Stimulation der Hautrezeptoren, dadurch Schmerzreduktion (z.B. bei Rückenschmerzen)
  2. Ausgleich des vegetativen Nervensystems ( z.B. bei Stresssymptomen) über das Ansprechen der Nervenrezeptoren.

Wir unterscheiden drei verschiedene Formen des Schröpfens:

  1. Trockenes Schröpfen
  2. Blutiges Schröpfen
  3. Schröpfkopfmassage

Das trockene Schröpfen ist das Aufsetzen von Schröpfköpfen in die jeweiligen Reflexzonen. Diese Methode kommt bei Schwäche- und Leerezuständen zum Einsatz.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut mittels einer Lanzette mehrfach angestochen. Anschießend wird ein steriler Schröpfkopf aufgesetzt, der angestaute Lymphe und Blut aus der Reflexzone ausleitet. Diese Methode wird bei Schmerz- und Füllezuständen angewendet.

Die Schröpfkopfmassage wird an größeren Körperarealen unter Anwendung eines therapeutischen Öls durchgeführt. Sie sorgt für eine außerordentliche Durchblutung des Gewebes und wird als überaus angenehm empfunden.

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